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andere verfangen wollten, glücklich entwischt; durch ihn wur-den nicht selten meine brausenden Leidenschaften und dieharten Gegenreden meines Gewissens gemildert. Dagegenaber hat mich auch sein einschmeichelnder Besuch eben sogewiß um manche schone Belohnung der Wachsamkeit, ummanchen Gewinnst an Kenntnissen gebracht, der nicht zuberechnen ist. Ueber süßen Träumen der Nacht habe ich oftweit süßere des Tags verloren, und bei Freuden, die mannur mit offenen Augen genießen kann, wie heute bei deraufgehenden Sonne, das Nachsehen gehabt. Sie, die ichkürzlich mit solcher Inbrunst défais, ist schon seit vier Stun-den dem blumigen Brautbette dieses Thales entstiegen, undhat nun für mich, wie jede Schöne, die sich der weiten WeltPreis gibt, nichts Anlockendes mehr. Auch Saint-Sauveurhat, wie die Sonne, das Erwachen seines Gastes nicht abge-wartet. Er wäre, sagt mir mein schnurrbärtiger Landsmann,den er mir zum Fortkommen zurückließ, mit Tages An-bruche, seinen Geschäften nach, zu Fuße, durch den Tempeldes Friedens, und vermuthlich nach Marseille gegangen. O,warum hat mich der gute Mann nicht geweckt! Wie gernhätt' ich seine muntere Unterhaltung, in der Kühle desMorgens gegen die Schattenbilder meines Traums einge-tauscht, da ich jetzt, bei voller Besinnung, ein paar heiße,einsame Stunden durchbrechen muß, um in meine verschraubteWirthschaft zu gelangen, wohin mich ein paar alberne Briefeauf das Aengstlichste rufen. Sie beleidigten schon mein