Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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zufällige Stöße die Feder gesprengt, die Kette zerrissen haben,sie nur artig in die Augen fällt und nicht rasselt, gilt jede;ob sie übrigens ihre Bestimmung erfüllt, ficht Niemand an.Wie soll nun ein Reisender, dem es mehr um den innernGehalt zu thun ist, als um äußeres Blendwerk, dahinterkommen? Wie soll er beurtheilen können, ob in seiner Va-terstadt, auf die er doch gern alles bezieht, die Uhren klügergehen oder nicht? Gibt es da eine andere Ausmittelung, alsdaß er nachforscht, wie viele in der Reparatur und an welcherVerschobenheit sie krank liegen?" Der gute Mann sah michmit großen Augen an. Ich legte ihm meine Spielerei näher.Aus dieser Ursache, Freund, verlasse ich nie eine an-sehnliche Stadt, ohne vorher ihre Tollhäuser zu besichtigen.Dort allein erscheinen die mannichfaltig verschobenen undlahmen Werke, ohne Malerei, Diamanten und Fassung, underschweren keinem verständigen Auge die Uebersicht ihrerinnern Gebrechen." Passerino wie lange, dachte ich, wirder noch so stumpfsinnig da stehn? blickte mir bald in dasGesicht, bald auf die Schuhe:Ein Narr," erhob ich nunmeine Stimme,ist schon einzeln ein offenes Buch; einegrößere Anzahl derselben ist die brauchbarste Bibliothek zurFertigung einer moralischen Mvrtalitätsliste. Aus ihr ent-deckt mau, welche Seelenkraukheit an diesem oder jenem Orteam häufigsten die Köpfe verdreht. Sie lehrt, der wievielsteBürger allemal toll ist, und beantwortet die große Frage,in welchem Staate der Verstand am Besten gedeiht, und

Tstümniel. sämmtl. Werke. v.

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