Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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fluten und zu einem Gefäße der Heiligkeit bilden teilte,Er wählte die nnbesnchteste von allen, die späterhin durchden geschickten Wurf ihres Deckmantels um Aunens Bette,nach jener mysteriösen Gewitternacht, seine kluge Wahl nurzu gut rechtfertigte. Er erhielt den grausamen Auftrag,und führte ihn gewissenhaft aus wie ein Mönch. DasselbeKloster, wo ich l-eute seinen Urenkel berauschte, erhielt dasGott geweihte Kind, unter der Bedingung, unbekannt mitseiner Herkunft, der Wunderthäterin so lange als Chorknabezu dienen, bis er znr Tonsur reif seyn würde. Nimm einst-weilen mit diesem flüchtigen Auszug meiner Kriminalaktenverlieb, bis ich dir die Belege dazu selbst einhändigen kaun.Wenn die Köpfe einer Ehebrecherin, einer Kammerfrau undeines Mönchs zusammentreten, um den Schwefeldiinsten ihresGewissens einen Ableiter zu verschaffen, so läßt sich leichtdenken, daß eine solche Vereinigung keine gemeinen Sophiste-reien entwickelt. Es findet sich leider! unter meinen Papierennur ein einziges Concept des heiligen Fiacre, das aber destofleißiger bearbeitet ist, wie die ausgestrichenen bedenklichenund dafür eingeschalteten gewähltern Worte an den Tag legen.Gott im Himmel, welch ein Brief! an eine strafbare Königin— von ihrem Gewissensrathe — znr Fastenzeit — in demSterbejahre ihres Gemahls, kurz nach Antritt ihrer Regent-schaft — im Jahre 1643 an einem Morgen geschrieben, wosie durch einen nächtlichen bösen Traum erschüttert, von ihremerblichenen Throne herab sich nach geistlicher Beruhigung