Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Ich itbrnraj« zwar gern, nur nicht das Küchenlatein,

Das Lachen, daS er erregt. Mein Genius weigert sich, langerZn Sieden, Braten und Frikassiren allein,

So sehr das Beispiel auch keilt, dem blinden JliaSsängerUnd seinen Beleuchtern ähnlich >» seyn.

Drum führe Helios mich, der nur von BlumengerüchenUmschwebt, Pomonen besucht, schnell durch den Nebel der KüchenIn die Verzsiunung deS Nachtisches ein!

Hier seh' ich, wie die Natur in ihrem DildungègeschâfteMit unbefangener Hand den größten Endzweck erreicht.

Und ohne Hülfe deS KochS und seiner gührenden SafteDurch Täuschung Leben erweckt, und die vcrsunkensten KräfteSo lange zupfet und neckt, durch Furcht und Hoffnung beschleichtBIS sie den streitenden Theil mit dem bestrittnen vergleicht,

BiS sie daö schlaue und dennoch ewig geäffte,

Verlockte Mannthler zuletzt durch weiblichen Liebreiz erweicht.

Hat sie nicht oft durch ein Haar, auf Weiberscheiteln gewonnen.Gekrönte Tieger bestrickt und ihr Gebiet übersponnen,

Mit Kinderspielen den Kopf der WahrheitSforscher gefüllt,

Und manchem betenden Mönch, umglänzt von Sternen und Sonnen,Statt den verborgenen Gott, das Unsichtbare — der NonnenI» Zerrgemälden lebloser Wolken enthüllt?

Auch hier — wer hätte denn wohl bei den ErinnerungszeichenDer Nektarfrüchte, die unè aus fernen WundergesträuchenIhr güldneö Füllhorn, so reich an Brautgeschenken, gesandt,

Den Wink einer guten Mutter verkannt?

Wem gnügt die persische Frucht, nach ihrem zarten und weichenGeweb' und süße» Gehalt die Brust der Venus * genannt,

Den Augen sinnlos vorbei, nur seinem Munde zu reichen,

* Teton de Venue,