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unaufhörlicher Zwist unter ihnen herrschen, dessen Ausbruchnur die stärksten Ketten hindern können." „Dafür habe ichgesorgt," erwiederte der Aufseher. „Es gibt der Wege zurUnsterblichkeit so viele! und indem ich hier dem Tragödien-Schreiber einen Systematiker — dort neben dem medicinischenFreigeist einen Sternseher — weiter unten dem Goldkvcheinen Heldensänger, und am Ende des Hofs dem Weltver-besserer einen Liederdichter gegenüber gesetzt habe, lachen dieEinen über die Andern, und treffen sich nie in einem Gleisezusammen. Jeder führt ruhig seine Waare der Ewigkeitzu, ohne sich um die Ladung des Gegenüberstehenden zu be-kümmern. In ihrer Kost sind sie sehr genügsam; destogieriger aber nach gelehrten Zeitungen, und ich kann allemalaus der rasselnden Kette des Einen, oder der schäumendenWuth des Andern abnehmen, wenn einer ihrer Zunft in demneusten Blatte gelobt ist. Deßhalb lasse ich seit einiger Zeitnur ein gewisses Journal, seiner herabwürdigenden Urtheilewegen, unter diesen Herren cirkuliren, und kann dem Her-ausgeber nicht genug dafür danken; denn es scheint nur fürNarren geschrieben zu seyn, und beruhigt die meinigen außer-ordentlich. Auf lucida intervaiia darf ich nicht eher bei ihnenrechnen, als bis ein Licht in der gelehrten Welt verlischt.Es ist, als ob sie nach einer solchen Anzeige mehr Luft be-kämen: denn jeder berühmte Mann scheint ihnen den Raumzu verengen. Könnte sie ein Schlagffuß alle auf einmaltödten, ich glaube, den Tag nachher bekämen diese gelbsüchtigen