Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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„Und wo ist denn/" fragte ich lachend, „das vierte?" „Hier,wo Sie stehen." Ich folgte unwillkührlich der Weisung seinesFingers, und blickte gerade auf feine neumodischen Schuh-schnallen, die auch groß genug waren, um mich zu verstän-digen. Gegen sieben Uhr verließ ich den prachtvollen Pevrouund schlich hinter meinem Anweiser her, durch das Geschlingeder Gassen dem Tempel der Freundschaft zu, der untermeinem Verschlüsse stand. Ich gelangte sehr entkräftet, wiedas bei dergleichen Tempeln der gewöhnliche Fall ist, in seininneres Heiligthum. Im Vorbeigehen bei der Küche gab ichmeine Pränumerationsgelder auf ein Kouvert für diesen Abendab, und behielt nun länger als eine Stunde frei, um jeneempfindsamen Denkmäler, die, wie das Standbild Ludwigsdes Großen, dem Gefeierten bei Lebzeiten angelobt, nachihrem Tode aber erst gesetzt waren, mit gehöriger Muße zubetrachten, ehe die Abendgesellschaft sich in dem anstoßendenZimmer versammelte. Der Saal der Freundschaft nun — dochschon des Rangs wegen, den die Lebenden vor den Verstor-benen behaupten, halte ich für besser, dich mit seiner Ein-richtung erst nach Tische bekannt zu machen.

Nach der eigenen Ankündigung des Wirths war es dieQuintessenz der hiesigen feinen Welt, die seine Abendmahlzeitvereinigte. Als einem Reisenden kam mir dieser auserwählteZirkel ungemein zu statten, um so mehr, da es witzigenLeuten wie den Nachtigallen geht, die nur desto hitzigerwerden, und sich dem edelsten Wettkampf hingeben, je mehrere