Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Wohlthuend jeden Theil der Welt,

Und angelacht von Ihrem gutenGestirn, ruft mir mein Vaterland:

Verlaß ein Reich, da- Rauch und Tand,

Um Gott zu blenden — WünschelruthenZum Richtscheid der Gesetz' erfand,

Da- einen GreiL dem Grab' entwand,

Um auf dem Rade zu verbluten.

Schon hebt Auroren- Rosenband

Mein freie- Schiff, schon fliegt der Strand,

Wie Cäsar stürz' ich in die FlurhenMein liebe- Tagbuch in der Hand. *

* Der Autor bewahrt noch jetzt, am Sude seiner Laufbahn, inseinem Herzen da- Andenken an diese große verewigte Monarchin, unddie mancherlei ihm von Ihrer Hand zugeflossenen Gnadenbezeigungen.Folgende schmucklose Worte, die er mehrere Jahre vorher, ehe Sie von,Schauplatz ihrer ruhmvollen Thaten abtrat, an seine erhabene Wohl-thäterin gelangen ließ, so wenig Anspruch sie auch sonst auf das In-teresse des lesenden Publikums machen können, werden doch wenigstens— das rechtfertige sie — seine dankbaren Empfindungen durch den Stem-pel der Wahrheit beurkunden, den er ihnen aufgedrückt hat:

,.Ew. Majestät haben mich in meinem stillen Museo mchrmalen mirden großmüthigsten Beweisen Allerhöchst Ihrer Gnade zu überraschen ge-würdigt. Da ich fie mir keinesweges als Belohnungen zueignen durfte,sv habe ich sie mit dem demürbigsten Dank als Folgen des großenCharakters betrachtet, der Cw. Majestät auszeichnet, und habe imStillen den umfassenden Geist bewundert, der eben so liebreich den Wis-senschaften begegnet, als er mächtig und allgemein auf sein Zeitalterwirkt. Ich gehe oft der thätigen Hand mit Erstaunen nach, die mitgleicher Fertigkeit den Plan eines Geseyes und den eines Schauspielsentwirft, und der kein Gebiet zu entfernt, kein Zirkel zu klein ist, wosie eine Nation beglücken, oder ein häusliches Vergnügen befördern kann.Ew. Majestät haben das Geheimniß wieder gefunden, das seit August-Zeilen verloren war, aber wie sehr haben Sie es nicht, große Frau, unterIhren Händen verschönert!"