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Nein das sind sicher, besann ich mich, die zwei Quartan-ien mit Kupfertafeln, die der gelehrte Arzt vor Kurzem überdie Anatomie herausgegeben, und sollen wahrscheinlich einGeschenk für deine Bibliothek seyn. Sehr artig von ihm!Nur ist das keine Lektüre im Bette. Die Ansicht einesMenscheugewebes befördert unter keinerlei Umständen denSchlaf, und vollends zergliedert, verursacht es mir allemalKrampf. Bleibt mir vom Leibe, sagte ich, indem mich einSchauer überlief, stieg schnell zu Bette und weiß nun meinerVorsicht nicht genug zu danken. Denn, als ich heute ftüh,beim Hin-und Wiedersehen am Theetisch, den Bündel nichtlanger so vor mir sehen konnte, ohne zu wissen, was er un-ter seinem Siegel verbarg, hätte mir wohl kein anatomische-res Werk in die Hände fallen und keins mich mehr erschütternkönnen, als das ich eben auspackte.
Die fabelhafte Wiedergeburt des Vogel Phönir versinnlichtesich hier vor meinen Augen. Freudiger könnte er wohl nichtaus seiner Asche aufflattern, als das klopfende Herz in meinerBrust. — Erstaunter könnte er schwerlich sein neu entwickel-tes Gefieder lüften, als ich ein Heft nach dem andernmeines, bis jetzt zerrissen und verbrannt geglaubten Tage-buchs an das Licht hob. Ich zählte diese bunten Federn mei-ner Flügel durch, es fehlte nicht eine und mein Aufschwungzur Unsterblichkeit war nun nicht mehr zweifelhaft. Langeblieb ich, stumm wie eine Bildsäule, vor ihnen stehen, eheich zur Besinnung kam, mich nach dem mächtigen Schutzgeist