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Gipfel, von dem er nun auf uns herabsieht, erhoben unddie wir, trotz unserer Scharfsichtigkeit, lieber Eduard, beidenoch nicht entdeckt haben. O, warum kann ich ihm nicht indiesem Augenblick für den hohen Genuß seiner sanften Be-lehrung dankend zu Füßen fallen! Wie, um Gottes willen,ging es zu, daß ich nicht schon aus der zarten Behandlungmeiner bis zum Zerbrechen gesunkenen Maschine, den Freunderrieth, der allein Menschenkenntniß genug besaß, sie wiederin ihre physischen und moralischen Fugen zu zwingen. Mußteich erst aus seinem Briefe den Retter meines Tagebuchskennen lernen?
Wen, außer ihm, hätte ein so feiner Takt leiten können,dieNachwehen eines sich selbst vernichtenden Autors zufassen,das Unglück, das er seinen Geisteskindern drohte, abzuwen-den und seine lebenslängliche Trauer über aufgeopferten Nach-ruhm in ein wahres Auferstehungsfest zu verwandeln? Wiekonnte ich zu Marseille, und auch hier noch, fuhr ich immerstaunender zn fragen fort, einem unbekannten Mönche jeneEhrfurcht für einen Weltmann, die brüderliche Sorgfalt anmeinem Krankenbette, die uneigennützige Verzichtleistung aufKvstenersatz, Belohnung und Dank, wie konnte ich ihm einenAugenblick zutrauen, daß er an einen sterbenden Ketzer wich-tigere Geschenke wagen würde, als einen geruchlosen Rosen-kranz und die letzte Oelung.
Wie ging es zu, — schlug ich mich zuletzt noch vor dieStirne, daß keiner meiner Wächter und Wärter mir das