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Grenze gegen deutsche Quacksalbereien eintauschte. Es müßtedoch wunderlich zugehen, wenn sie nicht ihre eigene Vernunftüber den Gebrauch des einen und den Mißbrauch der andernverständigte." „Meinst du?" brach er die Unterredungkurz ab, nahm seinen Hut und überließ mich meinem Pro-tokolle.
Und so möge denn meine Hoffnung zu Euch, Ihr meinejungen, leicht zu befangenden, oft allzugefrilligen Leser nichtfehlschlagen!
Vorstehendes Gespräch mit einem der ehrlichsten Laboran-ten guter Tisauen für Körper und Geist, das ich Euch sofrisch hinreiche, als jene Frühlings- und Herbstblumen, dieich, ein bloßer Dilettant in der Botanik, mit Kletten undDisteln, bunt durch einander, wie sie mir auf meinen Wan-derungen in die Augen fielen, zu einem Strauß band, istmir, ich gestehe es, schwer über die Feder gegangen.
Dafür aber auch, dachte ich, muß diese heroische Verläug-nung der Eigenliebe am Schluß eines Tagebuchs in allenguten Seelen eine ganz andere Rührung bewirken, als derEingang der Selbstbekenntnisse meines großen Vorgängers.Guthmüthiger, fühle ich mit innerer Zufriedenheit,hat sich wohl nie ein deutscher Autor gegen seine Leser,und weniger schlau gegen die Recensenten benommen. Ja,selbst, wenn jene — ich erstaune über die männliche Ent-schlossenheit meines Herzens — auch noch St. SauveursBrief einzusehen, und diese, die sich auch damit nicht