Band 
[Siebenter und achter Band.]
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guter Freund. Nein, ich habe heute, an dem letzten Abendmeines Hierseyns und sonach recht zur gelegenen Zeit einenin der That höchst merkwürdigen Schlußstein für das Ge-wölbe meines Tagebuchs nach Hause gebracht, und lasse nun-mehr der patriotischen Behauptung Jeroms volle Gerechtigkeitwiderfahren. Für die unserer Maschine so nöthige Erholungnach einer guten Mahlzeit kenne ich doch nichts Zweckmäßi-geres , als eine holländische Treckschüte. Unsere Fahrt wieauf Oel, von Leyden bis zu einem der nächsten Dörfchen,dauerte etwa Dreiviertelstunden.

Nachdem wir zwischen den freundlichen Gestaden des Ka-nals, wie an den Säumen eines aufgerollten Atlasbandes,vielen kaufmännischen Ruhepunkten zum Naturgenuß einesTages in der Woche, mehrern hölzernen Landungsplätzenam Rande, unzähligen Warnungstafeln vor Fußangeln, denSchlangenstäben manches Merkurs, der als Hausgötze vonseinem Hochalter über die Hecken blickte, und allen den thö-nernen Fama's, die zu blasen drohten, glücklich vorbei, krafteines Enterhakens an einen Fußsteig ausgesetzt wurden, derhundert Schritte davon einem kleinen Flecken zuführte, standJerom auf einmal bei einer freiliegenden Bude, gleich einerLaterne, still, aus der uns, unter einem Aufbau lieblicherBlumen und Früchte, ein noch anlockenderes Mädchengesichtentgegenfunkelte.

Die Schöne, als hätte sie unsern Besuch erwartet, öffnete —und ich blickte verwundert aufmeinen Anführer — ihre Glasthüre.