Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Ausstellungen einigermaßen gewöhnt schien. Ich fühlte im-mer mehr Mitleiden mit ihrer beleidigten Bescheidenheit, jelanger ich das bängliche Steigen und Sinken ihres mousseli-nenen Halstuchs verfolgte. „Nun, lieber Wil'm," wecktemich endlich Ierom aus meiner tiefen Betrachtung, „duwillst ja ein Physiognomist seyn; erräthst du noch immernicht?" „Was soll ich denn errathen?" staunte ich schweigendbald ihn, bald die räthselhaste Blumenhändlerin an. „Sowisse denn," zog er mich nach einer peinlichen Weile, durchdie er meine Aweifelsucht von vorgestern nur zu sehr bestrafte,aus meiner lächerlichen Ungewißheit, „daß unter dieser ju-gendlich kostbaren Hülle, erröthen Sie nur nicht zu sehr,gutes Kind, ein noch größerer Vorzug verborgen liegt, dernicht für so national, als jene, sondern für eine, unter un-serm Horizont ganz unerhörte Seltenheit gelten muß, eine,warum wirst du so unruhig, Wil'm? eine ländliche Muse,eine holländische Imprvvisatvrin." — „Du willst scherzen,"zischelte ich ihm mit ganz sonderbar beklemmter Brust insOhr. „Nichts weniger," antwortete er laut. „Du hast dochPergament und Bleistift bei dir? Nicht wahr, liebe Emilie,Sie erlauben diesem ungläubigen Herrn, die Probe mit Ihnenzu machen?" Diesen Ausgang hatte das schöne Landmädchenvermuthlich besser vorausgesehen, als ich. Daher ihre vorigeschamhafte Verlegenheit und ihr jetziges fteundliches Nachge-ben. „Ich würde es nicht wagen," stotterte sie in angeneh-mer Verwirrung, „meinen W»ldgesan,,eincmL' i evorzutöncn,