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als nur seine »«erfahrne Hand regieren konnte; so viel zärtlicheBlicke, so ein gefälliges Lächeln, als ihm nur zu Gebotestehen wollte, verwendete er auf die Hoffnung einer geschwin-den Eroberung. Welch eine Verschwendung von süßen rüh-renden Worten! Erstaunt sah Wilhelmine ihren dringen-den Feind an, und dreimal wankte sie, aber ein geheimerStolz und die Rücksicht auf den prächtigen Hof erhielt sienoch, bis ihr endlich Vater und Liebhaber, immer ein-ander unterbrechend, das Wunder des Traums entdeckten,denn da erkannte sie selbst in Allem die sichtbaren Wegedes Himmels und ihren Beruf, und durch die Bered-samkeit des Pastors bekehrt, entfernte sie allen Zwang desHofs von ihren offenherzigen Lippen: „Wohlan!" sagte sie,nachdem sie in einer kleinen fteundlichen Pause die Beschwer-den und die Vortheile des Hymen regen einander gehalten,und noch die reife Ueberlegung auf ihrer hohen Stirn saß,„Wohlan! ich unterwerfe mich den Befehlen meines Schicksals;ja, ich will selbst mit Vergnügen das unruhige Leben desHofs mit den stillen Freuden meines Geburtsorts vertau-schen, und da Sie mich einmal lieben, Herr Pastor, so würd'es unzeitig seyn, spröde zu thun, ich sehe die Ungeduld IhrerNeigung auf Ihrem Gesichte! Kommen Sie her, mein Ge-liebter," welch ein Triumph für einen Unerfahrnen, der nie denOvid und das System einer versuchten klugen Lenclos gelesen,„küssen Sie mich, und nehmen Sie zum Zeichen unsererVerlobung diesen Ring an!" Und mit unaussprechlichem