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Vergnügen kam der schwerfällige Liebhaber gestolpert, küßtesie dreimal, und machte es zur Probe recht artig. Siesteckte ihm einen Demant, in Form eines flammenden Her-zens an das kleinste Glied seines Fingers, und er — welcherTausch! hätte ihn nicht die duldende Liebe gerechtfertigt —überreichte ihr einen ziegelfarbnen Carniol, worein ein Ankergegraben war. Nun brachte jede Minute neuen Zuwachsvon Liebe und Vertrauen in ihre verbundene Gesellschaft,und frohe Gespräche von ihrer baldigen Hochzeit beschäftigtenihre unermüdeten Lippen. Da sagte Wilhelmine diese merk-würdigen Worte: „Morgen, wenn die Göttin der Kabaleauf den feuchten balsamischen Wolken des dampfenden Thee's,nachdenkend an den kostbaren Plafonds herumzieht und ihreAnbeter ermuntert, und wenn die eigensinnige Göttin derMode ihren Liebling, den Schneider, zu wichtigen Konferen-zen der Staatsräthe geleitet, oder damit sie mich deutlickverstehen: Morgen, wenn es früh Zehne geschlagen, so rüstenSie sich, mein Geliebter, und machen Sie Ihre schuldigeAufwartung bei unserm Hofmarschall; bitten Sie ihn in de-müthiger Stellung um die Erlaubniß zu meiner baldigenHeiraty! Ich selbst will ihn noch heute zu diesem IhremBesuche vorbereiten, und so werden Sie dann morgen gar keineSchwierigkeit finden. Er ist der beste Herr von der Welt,und wenn meine Bitten, wie ich aus guten Gründen mirschmeichle, etwas bei ihm vermögen, so geben Sie Acht! —)o soll er selbst bei unserer Hochzeit erscheinen und durch