Band 
[Siebenter und achter Band.]
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kroch er zu den Füßen seines Herrn, und leckte schmeichelndden saffianen Pantoffel. Darauf wandte sich die Rede zudem immer sich bückenden Verliebten: „Ich weiß schon IhrAnbringen, lieber Herr Pastor, ist es nicht wahr, Sie wollenuns unsere Wilhelmine entziehen? das schönste und ehrlichsteMädchen in diesem ganzen Gebiete! Habe ich es nicht er-rathen, Herr Pastor? Schon gestern hat sie mir selbst IhreLieb' eröffnet, und mit verschämtem Gesichte um den glück-lichen Abschied gebeten. Wohlan! Ich werde kein Hindernißihrer Neigung und bescheidenen Bitte in den Weg lege»,wenn Sie mir anders eine kleine Bedingung versprechen.Werden Sie nicht unruhig, Herr Pastor! Es hat mich unsreWilhelmine gebeten, morgen selbst bei Ihrer Hochzeit zu er-scheinen — Mit Vergnügen will ich auch kommen, und willselbst eine Gesellschaft versammeln, die Ihren Ehrentag glän-zender machen wird, als eine Kirchmeß, eine Gesellschaft, diemeinem Stande gemäß ist, wenn Sie, denn dieß sey dieBedingung, wenn Sie die Tochter des alten Grafen vonNimmer vermögen, dieses Fest zu beleben. Er, der IhrNachbar ist, und oft vor Ihrer Kanzel erscheinet, wird sichnicht weigern, seine holde Klarisse auf die Hochzeit eines er-baulichen Predigers fahren zu lassen — Der Komtesse abersagen Sie heimlich: Ich würde dabei seyn. Auf meinen Be-fehl, der über die fürstliche Küche gebietet, sollen alsdannhundert fette Gerichte Ihre hochzeitliche Tafel schmücken, undMadera, Rheinwein, Champagner und ächter Heremitage