Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Vierter Gesang

Auf den Uhren war schon der Mittag vorüber, aber inden Häusern der Großen brach er erst mit festlichem Pompaus der Küche hervor. — Hekatomben rauchten ihm, denndie mittägliche Sonne hat noch nicht ihre Anbeter verloren. —Mit mehrerm Eifer als wohl jemals ein ägyptischer Priestergehabt, feiern sie täglich ihr Fest, mit fonnenrotheu Gesich-tern, bis das wohlthätige Licht den Kreis verläßt, und nun, die stille Venus vom nächtlichen Himmel herabblinkt. Daerhub der gesättigte Pfarrherr seine gestiefelten Beine, und tratmit zerstreuten Gedanken seinen bestimmten, zwei Meilenlangen Weg an. Die Alles vermögende Liebe harte jetzt den ge-lehrten Magister zu einem gemeinen Botenläufer erniedrigt, under mußte, welche sonderbareBedingung, als sein cignerHochzeit-bitter, noch ein zweites Jawort erbetteln, ehe sie ihn glücklichzu machen versprach. Der hochbeschneite Weg ermüdete seineKnie, und die duftende Kälte kandirte seinen schwarzen Bartund brachte ihm Zahnweh. Aber noch ein größeres Uebel,als Zahnweh und Müdigkeit, lauerte in dem nahen Waldauf ihn. Welcher boshafte Genius war es, der in Ge-stalt eines Holzhackers dem Priester entgegen kam? Ein