Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Schicksal, da sich indeß der jüdische Haufe mit Geräusch bisan die Mündung des Beutels drängte, um bald erlösetzu werden, und in einem ungewissen Kurse betrügerisch zuwuchern. Doch, indem noch der Pastor die großmüthige Be-lohnung und das Berdrenst eines Wegweisers berechnet, soverschwindet Baarschaft, Tagelöhner und Beutel, und derGott der Kaufleute und Diebe verbirgt den Raub und denhurtigen Räuber in den Finsternissen des Waldes. Nunerfüllte eine lange unharmonische Klage des armen Magistersdie Lüfte: „O du treuloser Verräther," so schrie er, „wenndu auch, der du einen Priester beraubest, dem Dreiangel desGalgens, der Kuhhaut und den glühenden Zangen entfliehst,so wird dich doch dein böses Gewissen und mein Fluch ver-folgen, daß, wenn das eiskalte Fieber deine Glieder zerrüttet,dir keine bittere Essenz und kein Kirchengebet helfen soll,wenn du es auch mit einem Gulden bezahltest. Ohne Ernstund Andacht und in dem gleichgültigen Tone gesprochen, inden wir oft für den römischen Kaiser und alle weltlicheObrigkeiten beten, wird es in der Atmosphäre der Kanzelzerflattern. " — So schrie er und erholte sich langsam untereiner überhangenden Eiche. Ungewiß durch die Lügen desRäubers, ob dies der rechte Weg sey, überließ er sich mitnagender Furcht seinem Verhängniß: doch die tröstende Liebeleitete seine zweifelhaften Füße durch die finstere Nacht glücklichin das labyrinthische Schloß des Grafen. Der zeitige Schlaf, undein süßer Traum von einem Kapaune mit Austern, beherrschte