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[Siebenter und achter Band.]
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ein ernsthaftes Nachdenken in ihre Gemüther. Und nunbesaß der Beglückte seine Braut, die ihm kein Sterblicherwieder entreißen konnte. Nun habe ich sie endlich erhäscht,die fröhlichen Minuten, dachte er, die mir vier Jahre langentwischt waren; und voll Empfindung seines Glücks drückteer oft seiner angetrauten Wilhelmine die kleine Hand, undführte sie mit triumphirender Nase nach Hause. Aber einwunderlicher unversehener Gedanke, der sich wider alles Ver-gnügen auflehnte, stieg jetzt aus dem klopfenden Herzen derarmen Verlobten empor. Ist dieß nicht, seufzte sie bei sichselbst, das Leichengeprange deiner Schönheit? KläglichesGeschenk der Natur, das keinem weniger hilft, als dem, deres besitzt! Was für unruhige Tage hast du mir nicht ver-ursacht! und jetzt begräbst du mich sogar in einer schmutzigenPfarre! Aber ihr weiser Freund und Rathgeber entdecktekaum diesen unzufriedenen Gedanken in ihrem bekümmertenGesicht, als er durch einen ernsthaften Blick gen Himmelgeschlagen, ihr denselben verwies, sie mit ihrem Schicksalversöhnte, und ihr eine kleine tugendhafte Thräne ablockte.

Ein mathematischer Fvnrier hatte indeß die hochzeitlicheTafel geordnet. Ehe man sich setzte, bewunderte man seinenGeschmack in einer minutenlangen Stille, und faltete dabeidie Hände. Schimmernder Wein, der, wie die Begeisterungder Liebe, nicht beschrieben, nur empfunden werden muß,blickte durch den geruchvollen Dampf der theuren Gerichte,wie das Abendroth unter dem aufsteigenden Nebel.