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[Siebenter und achter Band.]
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Wenn sie auf der Natur Geheiß

Sich färbt, mit Woll' umzieht und endlich süßgefüllet

Der Lüsternheit entgegen schwillet:

So war bisher auch Fräulein KarolinenIhr eigner Werth noch unbewußt.

Sie tändelte noch nicht mit ihrer SchwanenbrustUnd dachte nicht daran, durch schlaugewählte MienenDen Ruhm der Schönheit zu verdienen.

Mit sich noch unbekannt und kaum von sich gesehn,

War sie in stiller Anmuth schön.

Doch jetzt, da sie mit ihren feinen ZügenDer Alten Häßlichkeit verglich;

Jetzt, da ihr Geist mit heimlichem VergnügenDes Körpers Lilien beschlich;

Da ihr geschärfter Blick mit lüsternem BedachteDie neuen Gegenden durchlief:

Fuhr manche Ahnung auf, und manche Sorg' erwachte,Die still bisher in ihrem Schooße schlief. —

So wäre, rief sie aus mit traurigen Geberden,

Dreß Alles nur auf kurze Zeit so schön?

Dieß Alles könnte noch ein Raub der Blattern werden?Und gäb es denn kein Mittel auf der ErdenDer Schönheit Feinden zu entgeh»? —

Dürft' ich nur meinen Vater fragen!

Allein ich weiß es schon, es rühren meine KlagenIhn niemals: denn sein Kopf ist nur von Zahlen voll,