Wenn Sie es wünschten.... Auf einmalFaßt, auf das Wort der Fee, die schöne KarolineVertrauen zu dem Herrn, den seine gute MieneSchon ohnedem bei ihr empfahl:...
Herr Dvctvr — oder wie Ihr TitelSonst heißen mag, besitzen Sie das Mittel,
Von dem die Zeitung Wunder spricht:
So bitt' ich, retten Sie mein jugendlich Gesicht.
Es ist das einzige, was mir das Glück gegeben,
Was mich noch zu erfreun vermag;
Ging' es verloren: keinen TagWürd' ich dieß Unglück überleben.
Ich weiß zwar nicht, ob ich die Müh,
So sehr mein Herz es wünscht, verdiene? —
Nun, lieber Herr, — mit unschuldsvoller MieneSah sie ihn an, —was meinen Sie? —
Wie pochte nicht das Herz dem jungen Herrn! So naheHatt' ihm noch nie die Lieb' ein Netz gelegt.
Er fühlt', je mehr er auf sie sahe.
Je mehr sie sprach, sein Innerstes bewegt.
Was soll er thun? Das schmeichelnde Vergnügen,
Dies liebe Kind noch oft zu sehn,
Verwehrt ihm jetzt die Wahrheit zu gestehn,
Die Ehrlichkeit verbot es, zu betrügen.
Zuletzt entschloß er sich, durch eine halbe LügenDen sichern Mittelweg zu gehn. —