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[Siebenter und achter Band.]
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mit Kleist, Rabcner, Geliert, v. Böse und Weisseschloß. Der Letzte namentlich blieb das ganze Leben hindurchsein vertrautester Freund, Korrespondent und literarischerRathgebcr. Weisse hat in jeder Hinsscht den größten Einflußauf Thümmels Leben und Bildung gehabt. Weisse hat ihnbeim Publikum als Schriftsteller eingeführt; ohne seinen Rath,ohne sein Gutheißen ließ Thümmel nichts drucken, und inkeinem Lebensverhältnisse hatte er ein Geheimniß vor ihm.Ihr Briefwechsel dauert von 1760 bis zu Wcisscs Tode im Jahr1804 fort. — Gellert behielt bis zu seinem Tode für Thüm-mel die herzlichste Freundschaft und Theilnahme an seinenSchicksalen.

Im Jahr 176t trat Thümmel in Sachsen-CoburgscheDienste als Kammerjunker beim Erbprinzen, nachmaligemHerzog Ernst Friderich. Er sah sich hier in jeder Beziehungin den angenehmsten Verhältnissen, wenn er sich auch in dieHofsitten, welche er in seinen Schriften vielfältig so vortrefflichzeichnet, nicht sogleich zu finden wußte. Er gesteht in seinenBriefen an Weisse, daß er einige Jahre gebraucht habe, umin der Quintessenz der Hofmannswissenschaft, in der Kunst,einem unbefangen ins Gesicht zu lügen, recht fest zu wer-den. — Seit seinem Aufenthalt in Coburg arbeitete Thümmelan der von seinem Freund Weisse herausgegebenen Bibliothekder schönen Wissenschaften mit; dort reccnsirte er unter AndcrmZachariä's Gedichte, C. F. v. Mo sers „Herrn undDiener, Daniel in der Löwengrube u. s. w." Bald aber