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Hause zugebracht. Aber im Jahr 1783 zerriß Thümmelplötzlich die Bande, welche ihn bisher an Cvburg gefesselt.Er glaubte sich in mehreren wichtigen Sachen von seinenCvllegen Übergängen, und dadurch in der Achtung des Publi-kums herabgesetzt. Trotz alles Bcruhigens und Zuredensseiner Freunde verlangte er seinen Abschied; er erhielt ihnendlich, und zog nun mit seiner Familie nach Gotha, wo ertheils in der Stadt, theils auf seinem Gute Sonnenbornlebte. Er richtete sich aufs Angenehmste und Kostbarste ein,wie denn ein gewisser Hang zum Lurus ihm immer eigengewesen war, und er keineswegs die Grundsätze befolgte,welche er in feiner Reise nach Frankreich einen Landjunkerso kräftig und überzengend predigen läßt.
Trotz seiner sorgenfreien Lage, trotz der angenehmstenVerhältnisse, einem gefälligen Hof, lieben Verwandten undvielen gebildeten Menschen gegenüber, scheint er den Schritt,der ihn von Coburg weggeführt, bald bereut zu haben.Er wollte wieder in Staatsdienste treten, er that zu wieder-holten Malen Schritte zu diesem Zweck und wollte zu Zeitendeßhalb sein Gut verkaufen. Besonders träumte er sich ineinem der Striche Polens, welche kürzlich an die Kronen Ruß-land, Preußen und Oestreich gekommen, einen großartigenSchauplatz nützlicher Thätigkeit. Er schreibt unter Anderman Weisse: „Rußland und Preußen haben ihre Staaten sovergrößert, daß es ihnen nach meiner Rechnung an Menschenfehlen muß, die sie als Pfropfreiser zur Veredlung jener wilden