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stellt war, etwas anstößig vorkam, wozu freylich auchdas schlecht« Wetter beygetragen haben mag. Indessenhab ich schon an so manchem hellglänzenden OrteNichts gesehen, daß ich mir,gern auch die mangelhafteBeleuchtung gefallen lasse, wenn sie nur auf Gegen,Hände , die der Beschallung werth sind, fällt. Hierwar dieß allerdings der Fall, sobald ich anfing michumzusehen, vergaß ich jenes Tadels , und freute michdessen was vor mir war; denn schon bey der Thürewo man sonst das Beßte nicht hinhängt, fielen mirzwey schöne Knaben auf einer Tafel in die Augen, sorund und frisch wie die Natur, und in einem war.Wen harmonischen Farbentone gemahlt; ein Stück,wo schon die Sicherheit der technischen Behandlungdie geübte Hand eines originellen Künstlers beweißt,der aus sich selbst und nicht nach ängstlichen Reim',uiscenzen mahlt. Diese Köpfe, die sich vor andern,welche in der Nähe hingen, sehr auszeichneten, sollendie Söhne des 1798 gemordeten Generals von Er,lach vorstellen, und von Diogg gemahlt seyn.
Herr W. als Director dieser Ausstellung, den>ch zu kennen das Vergnügen habe, führte mich so,gleich zu einem Miniaturgemählde von Wocher, demBildnisse der Königin Johanna von Arragonien nachNaphacl, welches er als das vornehmste Stück dieserSammlung pries. Es ist auch wirklich als Miniaturbetrachtet ganz vortrefflich, das will sagen,, pon demwärmsten Colorite, das man in dieser Art sehen kann,