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Nicht; ich habe noch nichts von ihm gesehen, als diesebeyden in ihrer Art so ganz verschiedene» Bilder, dieWir z„ obiger Bemerkung nur den Anlaß gaben.Das eine gehört in die Klasse der niederländischenHaushaltungsstücke, das andre ist ein französisch-grie-chisches poetisches Ideal; in beyden zeigt sich ein gro-ßes technisches Verdienst. Das erste und mir dasliebste stellt des Künstlers eigene Werkstatt«: und seineFamilie vor, alles mit der schlichtesten Wahrheit ge-wählt; es macht daher auf den ersten Blick keinenandern Anspruch, als den einer guten Färbung undZeichnung, und leistet dem auch ein Genüge. Dasandere hingegen ist ein Mars, der wie ein alter Sol-dat von der Trajanischen Säule aussieht; er fährt inden Krieg, vor ihm her fliegt die Zwietracht, und einetheatralische Minerva übergiebt oder entreißt ihm ei-nen Speer. Ich kann mich des ganzen Details nichtwehr erinnern, so viel schwebt mir aber noch deutlichvor, daß, obgleich der Verfasser in Rom studirt habensoll, diese Composition ohne Styl und Kenntniß desAlterthums, und in der Manier, die in der Mitte desvorigen Jahrhunderts in Frankreich Mode war, ge,zeichnet, und im Greuzischen Sonneneffekt gemahltist, freylich mit einem geschickten und in allen Vorthei-len Mahlerischer Praktik geübten Pinsel; nur fehltihw gerade so viel an Wahrheit der Bedeutung, alsdas ander« Bild nach dem Urtheile mancher an steiferTreue zu viel haben mag. Ob aber nicht mehr Geü