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die wirkliche Schönheit einer Sache weit unter derBeschreibung erscheint, die man uns davon machte;welches jedoch hier zu Lande selten der Fall seyn möchte.
So hatten wir unlängst eine prächtige Schilde,vung alles dessen was zwischen Bern und Thun zusehen sey, gelesen, von der vorzüglichen Schönheit derStraßen, Häuser, Güter, Menschen und des Viehs,»nd freuetcn uns nun recht auf die Einfahrt in diesesParadies. Aber wir sahen jetzt von dem allem wc,uig; die Straße war eben, aber weder so breit nochschon, wie in andern Bezirken des Cantons , und vomRegen vcrschwcmmt, die Gegend fruchtbar, aber ohneAussicht als nach dem Gebirge, das man doch auchnicht an Einem fort bewundern mag. Wir sahenzwar starke, geräumige Häuser, aber sie hatten wedereine gefällige Bauart noch eine einladende Lage, unddas Vjch war in den Ställen; auch schöne Manns,Personen kamen uns mehr nicht als anderswo zu Ee,seht, hingegen so viele blasse, aufgedunsene, weichlich,fade Kopfe, daß ich sie beynahe für charakteristisch hierZu Lande halten möchte, wobey noch die weißen Schlaf,wühon, die sie alle vom Knaben bis zum Greise tra«S"i, den widrigen Eindruck vermehren, und wenn wirZuweilen eine artige weibliche Gestalt in hübschemMieder, mit losegcfiochtencn schwarzen Haaren, undeinem netten Füßchcn von hinten sahen, so war's vonvorne gar «st eine alte Hexe. Wir verwünschtendie Reisebeschreibungen!