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uen etwas das Sie schon längst glauben« weil alleRcjscbeschrciber es versichern. Auch ich stiiume derallgemeinen Sage yon ihrer regelmäßigen Eesichtsbil-dung, feiner Farbe, unh ihrem hohen Wüchse bey,dazu kömmt noch ein gewisses vornehmes Wesen, eineArt unbefangener Kälte, gleich der welche man in dergroßen Welt zum guten Tone rechnet, die macht, daßsie weder blöde herum gaffen, noch auf eine gezwun-gene Weise zu gefallen suchen. Die Mädchen schei-nen den Muthwilligen Reiz andrer Berncrbictlcrinncnnicht zu haben und nicht haben zu wollen, sondernihren Vorzug vielmehr in einer ruhigen Unbeweglich-keit der Miene zu suchen, die bey der geraden Gestaltund kecken Stellung ihnen recht gut läßt, und nuretwa bey der Schwäche, die aber auch nicht selten ist,den Charakter der Fadheit annimmt. Wie sie sind»so thun sie auch; die Zuversicht, welche in ihrer Stel-lung und ihrem Gange sich zeigt, herrscht auch in ih-rer Geistesäußerung, aber bey aller muntern Gesprä-chigkeit zeigen sie wenig Empfindung; ihr kalter An-stand scheint sich mehr hellt Stolz als sclbstvergcsscndcrFröhlichkeit nähern zu können, ihr Leichtsinn mehr inentschloßner Hingebung als in reizendem Widerstände5" bestehen. So fand ich Männer und Weiber; ichsage aber nicht, sie sind so, denn ich maße mir nichtan, wen« ich meinen Augen und Ohren auch noch soviel zutraue, in ein paar Stunden, und an einemSonntage wo sich ohncdicß Leib und Seele etwas