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Zum Glücke trafen wir sehr gute Gesellschaft ausBern und Zürich an, die mit uns auf stilleres Wet-ter harrte» — Wer in Sicherheit ist, denkt sich gerndie Gefahr andrer geringer, und so werden auch Siewieder sagen, wir haben uns zu bald erschrecken las-sen, weil wir der Schiffahrt nicht gewöhnt seyen; überwissen Sie, daß auch das Postschiff, das doch seinebestimmten Stunden hat, sich nicht abzustoßen getraute,Und daß der naturkundige Pfarrer W. aus Bern ,der schon seit 30 Jahren jeden Sommer eine Reisein die Obcrländischen Gebirge macht, sich auch mituns geduldig den Aufschub gefallen ließ; und nochNtchr daß ein angesehener Beamtet aus dieser Gegend,der schon in Ostindien gewesen, nicht nur uns ge,warnt, sondern betheuert hat , er wolle lieber wiederüber's Meer, als sich diesem See und seinen schwärchcn Schiffen preis geben, so daß er jedesmahl denWeg auf Bern über den höchst mühsamen Pfad zuLand nehme. Das war Nun freylich vor ängstlichenDamen, die durchaus diesen Weg nehmen mußten,in stark gesprochen, denn über den Berg zu gehen,u.'ard uns wegen gefährlicher Stellen sehr mißrathen. .
Wir hörten auch bey diesem Anlaß aus demblinde bewährter Leute mehrere Beyspiele von Krem,bcn, sogar von Engländern, erzählen, die auf unsernWassern größere Angst ausgestanden als sie auf demWecre je gefühlt hatten, hauptsächlich der dünnen,brettcrncn und schlecht gebauten Nachen wegen, derennicht gewohnt sind.