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Tempel des Herrn! Da hätte, ich eine Vesperhören mögen, wie ich sie so oft einsam in Straßburg hörte. Den Thurm bestiegen wir nicht, da es uns^icht um die Aussicht zu thun war. —- Es war gc-wde Markt, und alles voll Buden um und dicht anöer Kirche; widerliche Krämerey, Krabbeln der Amei-(rn am Fuße der heiligen Eiche! Da man sojm Falle ist, sich in seiner Erwartung von geprie-sen Dingen, Menschen und Anderin, getäuscht zuhlldcn, so ist die Freude desto größer, wenn so einGegenstand wirklich die schöne Erwartung noch über-esst; welches mir, Gott sey Dank, noch ein paar^öahle auf dieser Reise begegnete. — Der ganze^hvr hat gemahlte Fensterscheiben, auch in manchenHenkern der Abseiten sind noch solche, die nach Zeich-nung und Kostüm zu schließen, sehr alt seyn müssen.
konnte mich aber nicht dabey aufhalten, meinelunge Begleitung eilte auf's Land, und ich hatte nochBriefe zu schreiben.
Samstags, den 15. Juni. Nun kamen wirnus dem Würtewbcrgischcn, der Hcimath der Gänse(würde ein reisender Landwirth sagen) nach Bayern ,wo man allenthalben aus Schweinhcrdcn stößt. GleichÜber der Brücke ist die baicrische Mauth , wo wir auchwieder den Paß visircn lassen und Weggeld bis Mün-Hen zahlen mußten; das bcfreyte uns aber nicht vom