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8 Erſchichte der inlaͤndiſchen Schiffahrt.
ſten von Luͤbeck, zu einer großen Handelsſtadt umzuſchaffen. Der HerrIngenieur⸗General Major, Werner, nebſt denen Herren Majors, Dettmarsund Peymann, fuͤhren die Aufſicht uͤber dieſe Arbeit, die man hoffet, mitdem Ende von 1781 zu vollenden, woran ich jedoch zweifele.
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VIII. Kanaͤle in Niederſachſen.
De Reichsſtadt Luͤbeck, welche vormals, als das Haupt des hanſeatiſchenBundes, ſehr maͤchtig war, ſuchte, um ſich des Handels aus der Oſt—ſee nach der Nordſee, auch auf die Zukunft, zu verſichern, eine Gemeinſchaft,die durch ihre Stadt und zum Theil durch ihr Gebiethe gienge, zwiſchen dieſen
beiden Meeren ausfuͤndig zu machen, um nicht gendthiget zu ſeyn, alle ihreWaaren durch den Sund und Belt gehen zu laſſen, oder gar auf der Axezu verſenden.
Sie fanden bey ihrem Nachſuchen, daß ihre Abſicht dadurch am beſtenzu erreichen ſtuͤnde, wenn ſo wohl der, aus dem 2 Nöllnſchen See in die Traweabflieſſende Stecknitz- Fluß, als auch die Delvenau, die in der Gegend vonGrambeck ihren erſten Urſprung hat, durch eine Verbreiterung und Ver-tiefung, auch Anlegung der erforderlichen, dero Zeit ſchon bekannten Stau-ſchleuſen, ſchiffbar gemacht, und beyde Fluͤſſe, durch einen guszugrabendenKanal, vereiniget wuͤrden.
Ob nun zwar das, an der Stecknitz und Delvenau belegene Land, groͤ-ad dem Herzoge von Lauenburg, und zum Theil dem Herzoge vonMecklenburg zuſtaͤndig war: ſo fanden ſie doch Mittel, von dieſen Herzogen,1 allein die Erlaubniß hiezu, ſondern auch von erſterem, die Uebernahmeeines Theils der Koſten zu erlangen.
Das Werk wurde alſo, laut Nachrichten, im Jahre 1390 angefangen,und ſo, wie man es anjetzt noch groſtentheils ſiehet, vollendet.
s Dieſe