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Beschreibung der in England seit 1759. angelegten, und jetzt gröstentheils vollendeten schiffbaren Kanäle, zur innern Gemeinschaft der vornehmsten Handelsstädte : Nebst einem Versuch einer Geschichte der inländischen Schiffahrt, und aller, bis jetzt, in- und außerhalb Europa bekannten schiffbaren Kanäle / Von J. L. Hogrewe ...
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VIII. Kanaͤle in Niederſachſen. 39

Dieſe ſogenannte Stecknitzfahrt, gehet unterhalb Genihn, aus der, vonOldesloh herunter kommenden, uͤber Luͤbeck, in die Oſtſee ausflieſſenden, undvon Natur ſchiffbaren Trawe, in der Stecknitz hinauf, uͤber Krohnsfort,Cromes und Kaͤhlſtorf, nach der ſteinernen Stauſchleuſe, bey Berkentin; vonda, an Hollenbeck heraus, zwiſchen Niendorf und Anker durch, nach der Donner—ſchleuſe, die von Stein erbauet iſt, und bey welcher Foo Schritte unterwaͤrts, inneuern Zeiten, noch eine hoͤlzerne Stauſchleuſe, zur Befoͤrderung der Schiffahrtangeleget iſt. Eine gute viertel Meile weiter, liegen zwey hoͤlzerne Stauſchleu—ſen, 450 Schritte von einander, wovon die eine, die Erichen- die andereaber, die Oberſchleuſe genannt wird. Von hier gehet die Fahrt in denMollnſchen⸗See, der 40 Fuß hoͤher, als der Ausfluß der Stecknitz in dieTrawe, liegt. Der Delvenau-Graben, der die Stecknitz und Delvenauverbindet, und wegen der, dazwiſchen belegenen Hohen, an etlichen Stellen,16, bis 17 Fuß tief ausgegraben iſt, erſtrecket ſich von dem Moͤllnſchen-See,bis an die Zienburger Stauſchleuſe, in einer Laͤnge von 14 Meilen. Er die—net zum Waſſerbehaͤlter der Schiffahrt, und erhaͤlt ſeinen nothduͤrftigen Zu—fluß aus dem Pr rieſter- und Hornbecker-Bach, und einigen minder betraͤcht—lichen 5

Da dieſer obere Kanal 17 Fuß hoͤher, als der Mollnſche-See lieget,ſo ſteigen die Schiffe, mittelſt einer, nahe an demſelben belegenen Stauſchleuſe,und zwey ſteinernen Kaſtenſchleuſen, bey der Hahnenburg, nach dem Delvenau—Graben herauf. Der Keſſel dieſer letztern Schleuſen iſt eine ablange Rundung,und ſo geraͤumig, daß 6 bis 7 Schiffe zugleich darinn Platz finden.

Von der neuen Stauſchleuſe, die vor etwa 30 Jahren, unterhalb Gram—beck neu angeleget worden, gehet die Fahrt wieder, gegen die, 45 Fuß niedri—ger liegende Elbe herunter, bey Guͤſter vorbey, nach der ſchon erwaͤhntenZienburger- und der Seeburger-Stauſchleuſe; von da, nach der Siebeneiche—ner⸗Buͤchener⸗Nieburer- und Duͤcker⸗ Stauſchleuſe, und laͤuft, bey Dall—dorf und Lanze vorbey, nach der Palmſchleuſe, welches eine, 1724, vonQuadern erbauete große, laͤnglicht runde Kaſtenſchleuſe iſt, die 12 e

ſchiffe