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kleine, geschnörkelte Felder, eine Minute für das Auge blen-dend, durch den Widerschein von Scherben und Glas. Hierwird nichtiger Stoff, scharfsinnig, durch üppige Kunst aufge-stützt; man arbeitet Blumen aus Federn und Stroh, bautTriumphbögen aus Zucker, schneidet Alpengegenden ausPostpapier, und ergötzt sich an den Farben — einer Seifen-blase. Ihre Meisterstücke sind elektrische Bildchen, mit Feuer-funken gezeichnet. Aber alle dergleichen Kampfspielc desWitzes, wo man sich in Prosa und Versen, flache, klingende,honigsüße Dinge sagt, sind, wie sich Pope irgendwo aus-rückt, ein Gastgebot aus lauter Brühen, ewiges Kitzeln ohneGenuß, Wohlgerüche, welche die Nerven ermüden; nichts ar-tet zu Nahrung und Kraft. Die Dame des Pallasts hat dieKolonie aus Lilliput in ihren Schutz genommen; aber sieragt unter ihnen merklich hervor. ES ist eine verständige,würdige Frau, die bescheiden urtheilt, richtig fühlt, und ineiner kalten Untersuchung mehr gefällt, als im Epigrammen-gesechte. Mir kommt's vor, als ob sie, bloß zur Erholung,ein Mal in der Woche, so ein Schattenspiel liebte.
Nichts kontrastirt mehr in dem Kreise als der weise,tiefsinnige Necker, der, wie eine hohe Eiche unter Maien-blümchen, da steht. Dieser seltene Mann kam ohne Mittelnach Paris; durch Glück und Fleiß im Handel, vorzüglichaber durch seine Einsicht in die Symptomen des öffentlichenKredits, durch seine Würdigung der StaatSpapiere in ver-schiedenen Zeiten und Umständen, hat er ein großes Ver-mögen erworben; endlich erhob ihn sein Ansehen zur ehren-vollen Stelle eine« Ministers seines Vaterlandes. Wenigekennen, wie er, die Verfassung dieses StaatS, wenige redenso unterrichtend über den Gang seiner Thätigkeit, über denUmlauf und die Erneuerung innerer Kräfte. Man hängt anseinem Munde, wenn er, lichthell, die Systeme verschiedener