und all das Auf- und Abrollen der Scenen, diese Saison»der Geschichte und der Natur, welche immer und immer ei-nerlei aufziehn, als wenn sie sich auf einer Uhrscheibe dreh-ten! — Es ist Zeit, rief er an einem trüben Novembertag.aus, daß der übergesättigte Geist aufstehe vom langweiligemSchmaus. — Za, mir in'S Herz rufst du, Lucrez:
Dur »o» ut >>Ic»u« vitse coovivs receäi«?
Aber, murmelte er bei sich selbst, meine Abreise aus der^Welt soll nicht dem Entspringen eines Wahnsinnigen ähnlichsehn» erst will ich mein Haus bestellen. Mit diesem Vor-sätze reiste er auf eines seiner einsamsten Güter, wo er inseinem Leben ein Mal, und nur wenige Tage, gewesen war,damit ihn, wie er sich's ausdachtc, keine Erinnerung an dieFreuden seiner Jugend, nicht irgend eine Theilnehmung, an'SLeben fesseln möge.
In den ersten Tagen seiner Ankunft wurde zufällig irrseiner Gegenwart der vergnügte Williams genannt. „Ver-gnügt?" — wiederholte der Lord; (das Beiwort traf aufdie Stimmung seiner Seele;) — „gibl'S irgendwo ein sol-ches Wundergeschöpf?" — „Auf diesem Gute, gnädigerHerr. Williams wohnt nur eine Viertelstunde von hier."— „Ein Spaßvogel vermuthlich," fragte der Lord, „der dieBauern in der Schenke belustigt." — „Halten zu Gnaden,"erwiederte der Geistliche. „Williams ist ein heilerer, ver-nünftiger Mann; und wollte Gott, daß Hochdteselben keineschlimmere Unterthanen hätten! Er bleibt nicht einen Tagmit den Priestergebühren, auch nicht mit den Pachtgeldernzurück, und ist ein geachteter Mann im Kirchspiel. Er hatmanchen Streit unter Familien geschlichtet, manchen Nachbarmit Rath und That unterstützt, obgleich seine Stelle nurSturz. II. ö