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»rtium das Gewehr. Hätten die Narren geschwiegen, wirwürden sie nicht bemerkt haben.
Die Gefangenen wurden entwaffnet, gezählt und in'sHauptquartier gebracht. Daß ich mit einigem Stolz vorKarl dem Großen beim Schimmer der Stalllaternen, Lam-pen und Kienspäne aufzog, läßt sich denken. Er umarmtemich vor der ganzen Armee, und sagte: „Herr Adjutant,Ihr Muth, Ihre Klugheit macht Ihnen Ehre. Ich werdeIhr Betragen bei dieser Affaire Sr. Majestät dem Königdereinst auf's Bortheilhaftcste darzustellen wissen."
Bon unsern Gefangenen erfuhren wir nun, was ichaber auch schon auf dem Kirchhof wußte, daß eine Kom-pagnie französischer leichter Infanterie bestimmt war, in daSabgelegene Dorf einquartirt zu werden; daß sie sich jedochauf der Stelle nach einigem Geplänkel zurückgezogen habe,da sie überrascht war, Preußen zu finden, und (wie die Feindeglaubten) in so großer Anzahl (vermuthlich wegen der Mengeunserer ausgestellten Wachen, und des Lärmenö unsererTrommeln und der vier braven Trompeter). Die sieben Ge-fangenen hatten sich zufällig zu weit vorgewagt.
Ich ließ vor Freuden meine Weltüberwinder auf's Bestebewirthen, mit Allem, was man hatte. Es waren in mei-nem Leben die ersten Menschen, die ich gefangen, die erstenKriegshelden Napoleons, die ich gesehen hatte. DieKerls freuten sich dankbar meines Schutzes, und es war mirdabei zu Muth, als müßte ich mich um den ihrigen bewer-ben. Denn als ich sie fragte: ob viel Franzosen in der Ge-gend herum wären? vernahm ich mit Schaudern, es sey einganzes Armeekorps unter Marschall Davon st von Sachsenaus im Zuge nach Berlin.