guten Herren! hätten sie nur gewußt, wie mir bei diesemSiege zu Muthe war.
Und immer weiter» hopp, hopp, hopp,
Eing's fort, in sausende« Galopp,
Daß Roß und Reiter schnoben,
Und KieS und Funken stoben.
Als wir um die Ecke eines Kieferwaldes bogen, kamenwir auf eine geräumige Fläche, wo von französischer Seiteein Lager aufgeschlagen war. Hier verlor ich den Steigbü-gel von den Füßen — meine Flüchtlinge zerstreuten sich —-einige Soldaten legten auf mich an und schössen. MeineBestie that einen Satz seitwärts, und ich fiel, wie ein Sack»herab auf den Boden.
Adieu, Friederike! gute Nacht, falsche Welt! seufzte ich,den» ich so gut, als die Soldaten, glaubten, ich sey todt.Die Kerle sprangen lachend zu mir. Auch die drei Flücht-linge kamen zu mir heran. Ich stand zitternd auf. Manforderte mir den Degen ab. Ich gab ihn. Die Infanteri-sten wollten mich plündern. Die ChaffeurS aber nahmenmich in Schutz, und schworen, ich sey ein Mann von Ehreund Muth. Ein so unverdientes Lob vom Feinde selbstfreute mich gar sehr; noch mehr aber, daß ich nirgends eineWunde an mir wahrnahm.
Jetzt war ich Kriegsgefangener. Man führte mich zueinem einzelnen Bauernhaus; unterwegs büßte ich meineUhr, meinen Geldbeutel und den goldenen Fingerring ein,den ich zum Andenken Fricderikeus trug.
Ein Oberst, der nebst mehren Offizieren in dem Bau-ernhause am Frühstück war, fragte mich, nachdem man ihm