Band 
Erster Theil.
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thür der Gregorienkirche zu sprechen, denn Röschen bringtden Sylvesterabend bei einer ihrer Freundinnen zu. Dannführe ich sie des NachtS heim."

Unter diesen Gesprächen schlug es im benachbartenThurme drei Viertel. Da nahm Philipp den Nachtwächter-mantel seines Vaters vom warmen Ofen, auf den ihn Käthevorsorglich gelegt hatte, hing ihn um, nahm das Horn unddie Stange, wünschte den Eltern gute Nacht und begab sichauf seinen Posten.

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Philipp schritt majestätisch durch die beschneiten Gaffen,auf welchen noch viel Volks umherwandelte, als wär'« amTage. Kutschen fuhren her und hin- Alles war in denHäusern hell und licht. Unsern Nachtwächter belustigte dasheitere Leben. Er sang und blies im angewiesenen Stadt-quartier die zehnte Stunde recht frohmüthig ab, am liebstenund mit mancherlei Nebengedanken vor dem Hause unweitder Gregorienkirche, wo er wohl wußte, daß Röschen beiihren Freundinnen war. „Nun hört sie mich," dachte er,„nun denkt sie an mich und vergißt vielleicht Gespräch undSpiel. Wenn sie nur um zwölf Uhr nicht bei der Kirchthürfehlt!"

Und als er seinen Gang durch das Stadtquartier ge-macht hatte, kehrte er vor das beliebte Haus zurück und sah»ach den hell erleuchteten Fenstern von Röschens Freundinnenhinauf. Zuweilen sah er weiblicke Gestalten am Fenster,dann schlug sein Herz schneller. Er glaubte Röschen zu se-