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Der Mameluk plauderte noch etn Langes und Breites,bald weinerlich, bald flehend, bald drohend, daß dem gutenPhilipp bange ward, der Mensch könne in seiner Tollheitmit ihm vor aller Welt Händel beginnen. Und das warihm eben nicht gelegen. Er war froh, als er von ihm ab-kam.
Kaum hatte er sich in der Masse der Uebrigen verlo-ren, kniff ihn eine weibliche Maske, die schwarz beflort intiefen Trauerkleidern einher ging, freundlich in den Armund flüsterte: „Schmetterling, wohin? — Flößt Ihnen dieverlassene Wittwe kein Mitleiden ein?"
Philipp erwiederte gar höflich: „Schöne Wittwen fin-den nur der Tröster zu viel; darf ich mich zur Zahl IhrerTröster zählen?"
„Warum sind Sie so ungehorsam und änderten die Maskenicht?" sagte die Wittwe, indem sie mit ihm seitwärts ging,wo sie freier mit ihm in's Gespräch treten konnte. „Glau-ben Sie denn, Prinz, daß Sie nicht von Jedem hier er-kannt sind?"
„Die Leute," versetzte Philipp, „sind doch ungewiß undirren sich in mir."
„Wahrhaftig nicht, Prinz; und kleiden Sie sich nichtauf der Stelle anders, so verlasse ich Sie für den ganzenAbend. Denn ich möchte meinem Manne keinen Anlaß zueinem Austritt geben."
Jetzt wußte Philipp, mit wem er es zu thun hatte.„Sie waren das schöne Rosenmädchen. Sind die Rosen soschnell verblüht?"