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— Was den», wen»?
„Wenn Sie mir Ihre Gnade schenken, wenn Sie michnur einen Augenblick anzuhören geruhen. Ich hoffe, alleIhre Schulden ohne Mühe zu decken. Das Haus AbrahamLevi hat ungeheure Aufkäufe von Getreide veranstaltet, sodaß dasselbe im Preis sehr gestiegen ist. Ein Verbot derKornausfuhr gegen die benachbarten Staaten wird den Preisum das Doppelte und Dreifache in die Höhe schnellen. Danngibtman dem Abraham Levi Licenzen, und Alles ist in der Ord-nung. Das Haus streicht die Schulden, übernimmt sür Siedie Zahlung der fünf und siebenzig Tausend, und ich über-reiche Ihnen die Quittungen. Alles aber hängt von demUmstände ab, daß ich noch einige Jahre an der Spitze derFinanzen bleibe. Gelingt es dem Baron Greifensack, michaus dem Ministerium zu verdrängen, so bin ich ohnmächtig,für Sie zu handeln, wie es mein heißester Wunsch wäre. ESsteht bei Ihrer königlichen Hoheit, daß Sie die Partei desGreifensack verlassen, und unser Spiel ist gewonnen. Fürmich ist es einerlei, ob ich im Ministerium bleibe oder nicht.Ich sehne mich nach Ruhe. Aber es ist für Ihre königlicheHoheit nicht gleichgültig. Kann ich die Karten nicht nachGefallen mischen, so habe ich verloren."
Philipp wußte eine Weile nicht, was auf den Antragerwiedern. Endlich, während der Finanzminister, auf Ant-wort wartend, eine Brillautdose hervor zog und eine Prisenahm, sagte Philipp: Wenn ich Sie recht verstehe, HerrGraf, wollen Sie das Land ein wenig aushungern, ummeine Schulden zu zahlen. Denken Sie auch, wie viel ElendSie anrichten, und wird eS der König zugeben?
„Wenn ich an den Geschäften bleibe, so lassen Sie daSmeine Sorge seyn, gnädigster Herr. Sobald die Preise der