Band 
Erster Theil.
Seite
110
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IIO

hilft vielleicht noch, wenn man ihm ein Dutzend harte Tha-ler in die Hand drückt."

Philipp wußte vor Grimm nickt, was sagen. „DerDonner soll d'rein schlagen, wenn-" rief er.

„Wenn der Schlingel, der Gärtner, Umstände macht!Unterbrach ihn der Holländer. O, dafür lassen Sie michsorgen, königliche Hoheit; bekomm' ich durch Ihr Fürwortden Kammerherrnschlüssel, so gehört Ihnen das Mädchen.Den Gärtner stecke ich unter die Soldaten und schicke ihnzur Armee. Da kann er sich für das Vaterland schlagen.Unterdessen sind Sie Meister im Felde; denn das Mädchenhängt, glaube ich, doch mit bürgerlicher Steifheit dem Bur-schen etwas an. Es wird überhaupt nicht leicht seyn, demMädchen die Vorurtheile aus dem Kopf zu bringen, die esunter der bürgerlichen Kanaille eingesogen hat. Ich will esaber schon in die Schule nehmen.

— Ich breche Ihnen den Hals dafür.

„Allzugütig. Nur Ihre Verwendung bei'm König, undder Kammerherrnschlüssel..."

— Herr, ich wollte, ich könnte Sie auf der Stelle ..

„O sagen Sie mir keine Schmeicheleien, gnädigsterHerr! Sie wissen, jeden Augenblick ist mir da« Lebe« fürSie feil. Hätte ich geahnet, daß Ihnen das süße Geschöpfbekannt, daß es Ihnen nicht gleichgültig wäre, eS läge längstschon in Ihren Armen."

— „Kein Wort mehr davon!" rief Philipp grimmig,so grimmig er mit gedämpfter Stimme an diesem Orte undin der Nähe der tanzenden, lärmenden, schwärmenden und