Band 
Erster Theil.
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lauernden Maske« rufen durfte, um sich nicht zu verrathen.Kein Wort mehr!"

„Nein, Thaten!" fiel der Holländer fröhlich ein. „Schonmorgen sollen die Laufgraben gegen die Festung eröffnetwerden. Dann rücken Sie vor. Sie find gewohnt, zu sie-gen. Mit den lauersamen Borposten werden wir bald fer-tig. Den Gärtner nehme ich auf mich; das Mütterleio gehtzu Ihren goldenen Fahnen über. Dann Sturmschritt."

Philipp konnte sich kaum mehr mäßigen. Er packte mitseiner Faust den Arm des Holländers und sagte: „Herr,wenn Sie sich unterstehen —"

— Um GotteSwillen, gnädigster Herr, mäßigen Sie sichin Ihrer Freude. Ich muß laut aufschreien. Sie zerquet-schen mir den Arm.

„Wenn Sie sich unterstehen," fuhr Philipp fort, „undstelle» diesem unschuldigen Mädchen nach, so zerquetsche ichIhnen, so wahr ich lebe, alle Knochen im Leibe."

„Gut, gut!" seufzte der Holländer in s-bmerzlicher Angst.„Geruhen Sie nur, mich loszulassen."

„Finde ich Sie jemals auf das Mäd-ben hinschielend,nur in der Nähe des MilchgäßchenS, so sind Sie ein Kinddes Todes von meiner Hand. Danach richten Sie sich."

Der Holländer stand ganz verblüfft da. „KöniglicheHoheit," sagte er zitternd, „ich konnte nicht wissen, daß Siedas herrliche Mädchen so ernsthaft liebten, wie es scheint."

„Sehr ernsthaft, das will ich vor der ganzen Welt ge-stehen."

— Und werden wieder geliebt?