Band 
Erster Theil.
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geue« Hause nichts rieche; daher ihr wohl eine Prise zu gön-nen sey. Der König lachte laut auf und befahl, ihm eine«der nachtwächterlichen Poeten einzufangen und herzubringen.Er stand vom Spieltische auf; denn er sah, derPolizeiministcrhatte die gute Laune verloren.

1U.

Im Tanzsaale neben dem Spielzimmer hatte Philipp,der gefürstete Nachtwächter, so eben von seiner Sackuhr ver-nommen, daß es Zeit sey, sich zum Finbe-mich bei de^Gre-gorienkirche einzustellen. Er selbst war froh, seinen Pur-purtalar und Federhut an den Substituten zurückzugeben,denn ihm warb unter der vornehmen MaSke nicht gar wohlzu Muth.

Wie er eben die Thür suchte, um sich davonzuschleichen,kam ihm der Neger nachgetreten und zischelte ihm zu: „Kö-nigliche Hoheit, Herzog Herrmann sucht Sie allenthalben!"— Philipp schüttelte ärgerlich den Kopf und ging hinaus;ihm nach der Neger. Wie sie Beide in das Vorzimmer tra-ten, flüsterte der Neger: „Bei Gott, da komm: der Herzog!"und mit den Worten machte sich der Schwarze wieder eil-fertig in den Saal zurück.

Eine hohe, lange Maske trat mit schnellen Schritten ge,gen Philipp auf und rief: „Halten Sie einen Augenblick;ich habe mit Ihnen ein Wörtchen abzuthun. Ich suchte Sieschon lange."