Band 
Erster Theil.
Seite
127
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-er Stelle zum König. Entweder Sie schlagen sich mit mir,oder — zum König."

— Ihre Durchlaucht . . . stotterte Philipp verlegen:Ich habe weder Lust, mich mit Ihnen zu schlagen, noch zumKönig zu gehen.

Das war Philipps voller Ernst) denn er fürchtete, dieLarve abziehen zu müssen und in empfindliche Strafe wegender Rolle zu fallen, die er wider seine Absicht hatte spiele»müssen. Er machte daher gegen den Herzog allerlei Aus-flüchte und sah nur immer nach der Thür, um irgend einmalden guten Augenblick erwischen und davonspringen zu kön-nen. Der Herzog hingegen merkte die Aengstlichkeit des ver-meinten Prinzen und ward dadurch muthiger. Er nahm zu-letzt den armen Philipp beim Arm und wollte ihn zum Saalführen.

— Was wollen Sie von mir? rief Philipp in Verzweif-lung und schleuderte den Herzog zurück.

„Zum König!" antwortete der Herzog wüthend: „Ersoll'hören, wie schändlich man an seinem Hofe einem fürst-lichen Gaste begegnet."

— Gut! sagte Philipp, der sich nicht mehr zu helfenwußte, als wenn er den Charakter des Prinzen wieder an-nehme: So kommen Sie, ich bin bereit. Zum Glück habeich den Zettel bei mir, auf welchem Sie dem Bäckermädcheneigenhändig die Versicherung ausstellten ....

„Possen! Larifari!" erwiederte der Herzog: „Das wareiner von den Späßen, den man wohl mit einem dummenBürgermädchen treibt. Zeigen Sie ihn nur dem König. Ichwerde mich darüber ausweisen."