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Indessen schien es dem Herzog dock mit dem Ausweise»nicht gar Ernst zu seyn. Er drang gar nicht weiter darauf,Philipp zum König zu führen, und das war dem Philippschon recht; desto ungestümer bestand der Herzog darauf, daßsie Beide in den Wagen sitzen und, der Himmel weiß wohin,fahren wollten, um die Ehrensache mit Pistolen ober Säbelnabzuthun. Das war nun dem bedrängten Philipp gar nichtgelegen. Er stellte dem Herzog alle bösen Folgen diesesSchrittes vor. Jener aber in seinem Grimme ließ sich durchnichts in seinem Verlangen abwendig machen; versicherte, erhabe schon Fürsorge für Alles getroffen und werde nach Be-endigung ihres Geschäfts noch in dieser Nacht abreisen.
„Wenn Sie nicht," fuhr der Herzog fort, „der feigsteMensch in Ihrem Lande sind, so folgen Sie mir zum Wa-gen, Prinz."
— Ich bin kein Prinz! antwortete Philipp, der sich zumAeußersten getrieben sah.
„Sie sind es. Jeder hat Sie hier auf dem Ball er-kannt. Ich kenne Sie am Hut. Sie hintergehen mich nicht."
Philipp zog die Larve ab, zeigte dem Herzog sein Ge-sicht und sprach: „Nun? bin ich der Prinz?"
Herzog Herrmann, wie er das wildfremde Gesicht er-blickte, prallte zurück und stand wie versteinert. Seine ge-heimste Angelegenheit einem Unbekannten verrathen zu ha-ben , vermehrte seine Bestürzung und Verlegenheit. Ehe ersich noch aus dieser sammeln konnte, hatte Philipp schon dieThür in der Hand, und weg war er.