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schlecht für Dich. Aber, Philipp, ich habe schon bei mir ge-dacht, wenn Du mich verlassen könntest, sieh', ick wollte lie-ber, Du wärest ein armer Gärtner geblieben. Ich würdemich gewiß zu Tobe grämen, wenn Du mich verlassenkönntest."
— Röschen, sage mir, was schwatzest Du auch da? Ichbin eine halbe Stunde Prinz gewesen, und eS war doch nurSpaß; aber in meinem Leben mache ick solchen Spaß nichtwieder. Run bin ick wieder Nachtwächter, und so arm, wievorher. Ich habe da wohl nock fünftausend Gulden beimir, die ich von einem Mamelucken bekommen — die könn-ten uns Beiden aus der Noth helfen, — aber leider, sie ge-hören mir nicht.
„Du sprichst wunderlick, Philipp!" sagte Röschen, undgab ihm die schwere Geldbörse, die sie vom Prinzen erhal-ten hatte. „Da, nimm Dein Geld wieder. Es wird mirdock im Strickbeutel fast zu schwer."
— Was soll ich mit dem vielen Gelde? Woher hastDu das, Röschen?
„Du hast es ja in der Lotterie gewonnen, Philipp."
— Was? Hab' ich gewonnen? Und man hat mir dochauf dem Rathhause gesagt, meine Nummern wären nichtherausgekommen! Sieh', ich hatte gesetzt und gehofft, eskönnte eine Terne für uns zur Aussteuer geben. Aber derGärtner Rothmann sagte mir, als ick den Nachmittag zuspät auf das Rathhaus kam: „Armer Philipp, keine Num-mer!" — Juchheh, also doch gewonnen! Jetzt kauf ich dengrößten Garten, und Du bist meine Frau. Wie viel ist'Sdenn geworden?