Band 
Erster Theil.
Seite
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kenbälle und allen Abenteuer» mit Frauenzimmern hohenStandes, durch welche mancher junge Mensch schon recht un-glücklich geworden sey. Man vergab sich alle in der Un-wissenheit begangenen Sünden, und Philipp stand im Be-griff, den Kuß einzufordern, der ihm bestimmt gewesen, undden er nicht empfangen hatte — als das Pärchen im bestenAugenblick durch eine fremde Erscheinung unterbrochenwurde.

Es kam im vollen Lauf und Sprung ein Mensch gegensie gerannt, der odemlos bei ihnen stehen blieb. An Man-tel, Stange, Hut und Horn erkannte Philipp auf der Stelleseinen Mann. Dieser hingegen suchte den Maskenträger.Philipp reichte ihm den Hut und Seidenmantel und sagte:„Gnädigster Herr, hier Ihre Sachen. In dieser Welt tau-schen wir die Rollen nicht wieder mit einander; ich käme zukurz dabei!"

Der Prinz rief: „Nur geschwind, nur geschwind!" warfdie nachtwächterlicke Amtstracht von sich in den Schnee,band die Larve und den Mantel um, und setzte den Hut auf.Röschen sprang erschrocken zurück. Philipp bedeckte sich mitseinem alten Filz und Mantel, und nahm Stange und Horn.

„Ich habe Dir ein Trinkgeld versprochen, Kamerad,"sagte der Prinz, „aber so wahr ich lebe, ich habe meinenGeldbeutel nicht bei mir."

„Den habe ich!" antwortete Philipp, und hielt ihm dieBörse hin. „Sie gaben ihn meiner Braut da — aber, gnä-digster Herr, wir verbitten uns Geschenke der Art."

„Kamerad, behalte, waö Du hast, und mache Dich ge-schwind aus dem Staube; es ist für Dich hier nicht gc-