Band 
Erster Theil.
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eine Stimme im Wagen, als dieser eben an dem Haufen derPolizeidiener war, welche den Prinzen umringelt hielten.

Der Wagen stand. Der Kutschenschlag öffnete sich. EinHerr sprang heraus im Ueberrock, wit einem glänzendenStern darauf, und ging zu der Menschengruppe. Er stießdie Polizeidiener zurück, betrachtete den Prinzen von obenbis unten, und sagte: „Richtig! Erkannte ich doch gleichden Vogel an seinen Federn von weitem. Maske, wer findSie?"

Julian wußte nicht, wohin fich in seiner Verlegenheitdrehen und wenden, denn er erkannte den Herzog Hcrrmann.

„Antworten Sie mir!" rief der Herzog mit donnernderStimme. Julian schüttelte den Kopf und winkte dem Her-zog, fich fortzubegeben. Dieser aber ward noch erpichter,zu wissen, mit wem er es auf dem Ball zu thun gehabt habe.Er fragte die Polizeibcdienten. Diese standen mit entblöß-ten Häuptern um den Herzog, und sagten, fle hätten Befehl,den Nachtwächter unmittelbar zum Polizeiminister zu führen-der Wächter habe gottlose Verse gesungen, wie sie mit ihreneigenen Ohren gehört; sev ihnen aber durch Kreuz- undQuergassen entsprungen; hier nun bei der Kirche hätten sieihn im vertraulichen Gespräche mit der Maske ertappt, dieihnen beinahe verdächtiger schien, als der Nachtwächter. DieMaske habe sich für einen Herrn vom Hofe ausgeben wol-len, allein das sey offenbare Windbeutelei. Sie hätten da-her für Schuldigkeit gehalten, die MaSke zu arretiren.

„Der Mensch ist nicht vom Hofe!" erwiederte der Her-zog, „darauf könnet Ihr sicher gehen, ich gebe Euch meinWort. Er hat sich unerlaubter Weise auf den Ball einge-schlichen und Jeden glauben gemacht, er sey Prinz Julian.