Band 
Erster Theil.
Seite
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Er hat sich mir endlich entlarven müssen, da er auch michbetrogen, und mir entwischte. Es ist ein unbekannter Mensch,ein Abenteurer. Ich habe es dem Oberhofmeister, bei demder Ball war, gemeldet. Ihr Leute, führet ihn dahin; Ihrhabt einen guten Fang gethan."

Mit diesen Worten drehte sich der Herzog um, stieg inden Wagen, rief noch einmal zurück: Laßt ihn nicht ent-kommen!" und fuhr davon.

Der Prinz sah sich verloren. Den Polizeibienern seinGesicht zu zeigen, hielt er für unschicklich, durch diese wärenseine Geniestreiche allzu stadtkundig geworden. Minder Ge-fahr lief er, wenn er vor dem Oberhofmeister oder dem Po»lizeiminister die Larve abzog. Also rief er entschlossen:„Meinethalben! Kommt!"

Sie gingen. Röschen sah ihnen weinend nach.

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Philipp hätte beinahe au Hexerei glauben mögen, oderdaß er träume. Denn so verworren und bunt es in dieserNackt zuging, war'S ihm in seinem Leben noch nicht ergan-gen. Er hatte eigentlich sich keine Vorwürfe zu machen, alsdaß er mit dem Prinzen die Kleider getauscht, und dann,wider seinen Willen, dessen Rolle auf dem Ball gespielthatte. Da aber der Prinz vermuthlich die Nachtwächterrolleebenfalls nicht in der Regel gespielt haben mochte — dennwarum mußte er sich als Nachtwächter verhaften lassen? —hoffte er bei diesem Gnade zu finden.