Band 
Erster Theil.
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und warte Deine» Berufs. Es soll Dir nichts Leides ge-schehen. Aber entdecke keinem Menschen, was Du in dieserNacht getrieben und erfahren hast. Das befehle ich Dir.Nun geh'!"

Philipp fiel dem König zu Füße» und küßte dessenHand, indem er einige Worte des Dankes stammelte. Alser wieder aufstand, um fortzugehen, sagte der Prinz Ju-lian: „Ich bitte unterthänigst, daß Ihre Majestät dem jun-gen Menschen erlauben wollen, draußen zu warten. Ich habeihm für das Ungemach, das ich ihm diese Nacht verursachte,noch eine kleine Schuld abzutragen." Der König nickte lä-chelnd mit dem Kopfe, und Philipp entfernte sich.

„Prinz!" sagte der König, und warnte drohend mit demaufgehobenen Finger: „Ein Glück für Sie, daß Sie mirdie Wahrheit sagten! Ich will auch diesmal noch Ihrenwilden, albernen Possen Berzeihung widerfahren lassen. Siehätte» Strafe verdient. Noch einmal solch ein Pagenstreich,und ich werde unerbittlich seyn. Nichts wird Sie dann ent-schuldigen. Die Geschichte mit Herzog Herrmann muß icknoch näher kennen. Gut, wenn er fortgeht, ich mag ihnnicht. Von dem, was Sie über den Polizei- und Finanz-minister sagten, erwarte ich ebenfalls Beweise. Gehen Siejetzt, und geben Sie dem jungen Gärtner ein Trinkgeld. Erhat in Ihrer Maske vernünftiger gehandelt, als Sie in derseinigen."

Der Prinz verließ den König. Er legte in einem Ne-benzimmer den Ballanzug ab, den Ueberrock an, ließ Phi-lippen rufen und befahl ihm, mit ihm in seinen Palast zugehen.