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ein friedliches, harmonirenbes Ganze sey. Denn wenn vieleMenschen unter einander wohnen, als lebten sie mit kei-nen Menschen, oder mit sich in keiner Verbindung, befindensie sich sämmtlich in der Einsamkeit im Stand der Anarchie.
Da der höchste Zweck der Gesellschaft ist, Erhaltung,Erleichterung und Vervollkommnerung des dreifachen Le-bens, da das Ganze für Eine», und Einer für daö Ganzearbeitet, — da Einer allein jenen Zweck nicht ganz errei-chen, sondern nur einzelne Befriedigungsmittel der Bedürf-nisse vollkommen bearbeiten und liefern kann: so theilen sichdie Glieder der Gesellschaft in ihren Beschäftigungen; esentsteht Umtausch ihrer Arbeiten, ihrer Schöpfungen.
Aus eben dem Grunde kann nicht das Ganze, oder je-des Individuum die Verwaltung der Gesellschaftsord-nung besorge«; die StaatSsührung wird einem Theile derGlieder übertragen.
Eine Panarchie, wo die größte Masse des Volks,oder gar jedes Individuum die Ordnung des Ganzen un-mittelbar verwaltet, ist wieder Anarchie.
Drei von einander unabhängige Gewalten, die nurdurch den gemeinschaftlichen Zweck mit einander verwandtsind, werde« nothwendig zu einer vern ünftigen Staats-