Band 
Zweiter Theil.
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Wie das ganze Land ein Raub fremder Völkerwird.

(Vom Jahre Zvo bis zum Jahre KS0.)

Es war aber an der Zeit, baß große Wunderdinge aufErden geschehen sollten. Der alte Weltherrenthron zu Romhatte mit seinen Tugenden die tausendjährigen Grundpfeilerverloren. Das wüste Heidenthum lag ohne Kraft, und dieMenschen sehnten sich von den Altären der Götzen zu demunbekannten Gott. Das Licht des christlichen Glaubensleuchtete schon aus Morgenland hell wie eine neu aufgehendeSonne, und entzündete mit seinen Strahlen die Herzen indreien Welttheilen.

Da war es, als schalle eine Stimme aus den Himmel«:Ich will die Völker der Erde durcheinander werfen, wie dieSpreu im Sturmwind, daß die Funken des heiligen Glaubensin alle Welt zerstreut werden und alle Lande der Menschendavon entbrennen. Es müssen die Abgötter Staub undAsche seyn. Das Alte soll vergehen und Alles neu werde«.

Und siehe, es erschienen alsbald Völker um Völker ausunbekannten Gegenden des Erdkreises, und vertrieben mitder Schärfe des Schwertes, was vor ihnen lag. Und siekamen von Sonnenaufgang und aus den unbezwungenenMitternachtsländern. Es kamen Allemannen, wilde Käm-pfer aus deutschem Stamm. In drittehalbhundertjährigenKriegen waren sie immer tiefer in römisches Gebiet ringe--