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AuSgang des burgundischen Kriegs. — Freiburgwird frei.
lVom Jahre 147 « bis 1477 .)
Als Herzog Karl von Burgund über das Juragebirggekommen war, fand er von seinen Leuten schon die StadtZferten, mit Hülfe verrätherischer Bürger, erobert; nurim Schlosse noch trotzte eine verwegene Bernerschaar seinerganzen Macht. Und als er vor Grandson erschien, wider-stand auch da die schwache Besatzung seinem Grimm uner-schrocken, und zitterte nicht, obwohl die Burg Tag und Nachtvon ihm beschossen warb. Unwillig, baß er vor dieser elen-den Beste zehn Tage lang fruchtlos gelegen, befahl er all-gemeinen Sturm, drohte, wenn die Schweizer darin fernerwiderständen, wolle er sie nach Einnahme des Schlosses Allehenken lassen. Da entsank Vielen der Muth und dem fei-gen Hauptmann Hans Wyler zuerst. Nun kam zu ihnenein burgundischer Edelmann aus dem feindlichen Lager, derredete deutsch, belobte ihren Heldenmuth, sagte, der Herzogehre denselben, und verhieß ihnen im Namen des Fürstenfreien Abzug, wenn sie von ihrer unnützen Tollheit abstän-den. Sie ließen sich auch bereden, und nachdem sie demBurgunder, als ihrem Bermittler, dankbar hundert GuldenGeschenk gegeben, zogen sie getrost aus der Burg. DerHerzog aber ließ sie ergreifen und ganz entkleidet an den